Samstag, 19. August 2017

Der Römertopf und das Brot

Brot frisch aus dem Römertopf


Der gute alte Römertopf musste mal wieder her halten! Warum bin ich da nicht selbst darauf gekommen? Birgit von Die Tage sind zu kurz....! hatte mich gefragt ob ich mein Brot darin schon mal gebacken hätte und das sie damit tolle Erfahrungen gemacht hat! Da machte es in meinem Kopf klick - klar den Römertof wässsere ich ja vorher - sprich der Ton hat sehr viel Feuchtigkeit, das kommt dem Brote ja wieder zu gute... also habe ich es einfach mal ausprobiert.
Kann nur jedem der einen hat sagen - lohnt sich. 


Falls Leute keinen Sauerteig mögen, das geht auch mit jedem anderen Brotrezept! Einfach mal testen!




Zutaten:
  • 400g Weizenmehl Typ 550
  • 100g Roggenmehl
  • 1/2 Päckchen Sauerteigextrakt
  • 5g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 1/2 TL gutes Mehrsalz
  • Leinsamen
  • optional 1 MSP gemörserten Fenchelsamen
  • 380ml lauwarmes Wasser
  • 1 Römertopf

Am Vortag den Römertopf mit Wasser füllen - also auch den Deckel.


Am nächsten Tag Mehl in die Schüssel, Hefe und Zucker rein und das lauwarme Wasser darüber gießen.


Nun erstmal alles so stehen lassen bis sich die Hefe gelöst hat.


Restliche Zutaten dazu geben und zu einem Teig verkneten. 


Dieser ist noch etwas peppig.


Abgedeckt nun auf die doppelte Größe gehen lassen.



Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig nun langziehen und zusammen falten.
Abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.


Nochmals in die andere Richtung ziehen und zusammen falten. 
Mit der glatten Seite nach oben nun nochmals gehen lassen.


Nun das Wasser aus dem Römertopf leeren (kann man zum Blumen gießen noch verwenden). und den leeren Römertopf in den kalten Backofen stellen.
So nun auf 200° Ober- Unterhitze vorheizen.


Heißen Römertopf aus dem Backofen holen und das Brot mit der glatten Seite nach unten - auf Deutsch umdrehen - in den Römertopf befördern.


Deckel drauf und für 50 Minuten in den Backofen.


Nun den Deckel vom Römertopf entfernen und weitere 25 Minuten backen.


Abkühlen lassen und danach erstmal eine Scheibe frisches Brot genießen!


Liebe Grüße und viel Spaß beim Brotbacken
Petra

Donnerstag, 17. August 2017

Zwetschen-Käse-Tartelette oder lieber Zwetschgenmus

Eine besondere Tartelette mit Zwetschen oder eben Zwetschgenmus


Die Zwetschgen sind in Baden reif und so ein Käsekuchen ohne Rand mit Zwetschgen, das mag mein Schwabe. 


Tja wie immer hatte ich viel zu viele gekauft, da ich auch einfach noch Zwetschgenmus davon machen wollte. Schmeckt immer lecker und der Winter kann lange werden...da ist es gut wenn man genügend auf Vorrat hat.  


Zutaten:
für 6 Kleine Tartelette

  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 50g Zucker braun
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 400g Sahnequark
  • 1 TL Orangenabrieb
  • 50g Grieß
  • 1 TL Natron
  • Zwetschgen
  • Mandelblättchen
  • Puderzucker 
Zwetschgenmus:
  • 1000g entsteinte Zwetschgen
  • 500g Gelierzucker (2:1)
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 1 gute Prise frisch geriebenen Zimt
  • sterile Gläser

Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und bei Seite stellen.
Backofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen. 


In einer weiteren Schüssel die Eigelb mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt verrühren.


Quark und Orangenabrieb dazu und alles zu einer Creme schlagen. 


Nun noch Grieß und Natron einarbeiten. 


Zu guter letzt den Eischnee unterheben.


Die Masse auf die Tarteförmchen verteilen.


Zwetschgen waschen und in Streifen schneiden.


Diese in die Masse drücken.


Ein paar Mandelblättchen darauf verteilen.


Etwas mit Puderzucker bestäuben.
Für 25 Minuten backen bis sie eine goldene Farbe haben.


Nun abkühlen lassen - vor dem Essen nochmal mit Puderzucker bestreuen.


Nun noch schnell zur Marmelade.


Die Zwetschgen in kleine Stücke schneiden. Das man sie vor dem entsteinen wäscht ist ja sicher jedem kar.
Alles in einen großen Topf geben.


Gelierzucker drüber als auch Zitronenabrieb.


Alles nun über Nacht stehen lassen. Hat mir meine Mutti so eingebleut das Steinobst über Nacht stehen muss....fragt mich nicht warum, ist halt so oder sagen wir sorum ich machs deswegen so.


Am nächsten Tag eine gute Prise Zimt darüber geben.


Wer keine Bröckel  will nun alles erstmal pürieren.


Aufkochen - kochen lassen bis es geliert und in sterile Gläser abfüllen.


Das war schon das ganze Hexenwerk.


Liebe Grüße und Euch allen eine wunderschöne Restwoche
Petra 


Sonntag, 13. August 2017

Erdbeer - Balsamico - Creme -> ein besonderes Geschenk

Erdbeer - Balsamico - Creme


Was gibt es besseres als ein paar Tomaten auf zu schneiden, bissele Mozzarella dazu und dann diese Creme drüber.....
Bei uns ist es so richtig kalt und daher habe ich die Zeit genutzt endlich meinen Erdbeeressig zu veredeln und zu etwas ganz besonderem zu verwandeln.
- Lässt sich auch super verschenken - 
Dieser war allerdings ausnahmsweise mal für uns, da mein letzter mit Feigen nun aufgebraucht war und sich auch mein Mann inzwischen traut damit ein Tomatensalat zu machen 😜 - ne er kann auch schon ein klassisches Dressing.



Zutatenliste:
  • 250ml Erdbeeressig (wie es geht KLICK
  • 40g braunen Zucker
  • am Besten eine Atemmaske😷
  • eine schöne Flsche (100ml)

Erdbeeressig abgießen.


250ml davon in einen Topf geben.


Zucker dazu geben.


Alles unter rühren zum Kochen bringen.


Die Nebelschwaden ziehen auf und der Gestank reizt die Atemwege....


Aber es wird besser.
Ja da müsst ihr jetzt eine halbe Stunde durch.


Die Farbe hat sich nun schon in dunkelrot geändert.


Nicht denken das es keine Creme ist, wirklich nach ner halben Stunde abschalten und in die schöne sterile Flasche abfüllen.


So nun etwas geduldig sein. Sobald es bgekühlt ist wird das ganze zu einer Creme.


Wer an dieser Stelle nicht hören konnte, auch nicht schlimm.... einfach ein wenig Erdbeeressig dazu geben und gut mischen, dann bekommt ihr wieder eine Creme.


Nun allen einen guten Abzug und hinterher viel Spaß beim genießen.
Liebe Grüße
Petra